Abgrabungen in Weilerswist – Schwerlastverkehr

Abgrabungen in Weilerswist Schwerlastverkehr
02.08.2020

Sicherung von nicht-energetischen Bodenschätzen bereits im Jahre 1999 im Rahmen ihrer gemeindlichen Bauleitplanung

Bereits als persönlicher Referent des derzeitigen Landrates ist der Landratskandidat Johanes Winckler vor über 10 Jahren mit dem Thema Schwerlastverkehrsaufkommen in der Gemeinde Weilerswist konfrontiert worden. Die Bürgerinnen und Bürger aus Vernich, Schwarzmaar und Müggenhausen beklagen seit vielen Jahren, dass die Schwerlastfahrzeuge zu den Kiesgruben und zu dem Asphaltwerk durch die Ortschaften fahren müssen, weil eine geeignete Umgehungsstraße bisher leider nicht realisiert werden konnte.

Am Donnertag hat er vor Ort in Anwesenheit mit den CDU-Ratsvertretern aus dem Gemeinderat Weilerswist, Nussbaum, Oberrem, Petersson, Karsten Stickeler von der CDU-Kreistagsfraktion und Ortsbürgermeister Jakobs noch einmal die äußerst prekäre Situation angeschaut.

Zur langfristigen Sicherung von nicht-energetischen Bodenschätzen hatte die Gemeinde Weilerswist bereits im Jahre 1999 im Rahmen ihrer gemeindlichen Bauleitplanung sogenannte Vorrangflächen ausgewiesen, um der landesweiten Versorgung Rechnung zu tragen.

In den letzten Jahren wurden darüber hinaus durch die Bezirksregierung Arnsberg weitere Abgrabungsflächen nach Bergrecht genehmigt. Die Folge sind starke Verkehrsprobleme durch den Schwerlastverkehr. Mir ist schon sehr lange bekannt, dass sowohl die Bürgerinitiative Osttangente, die CDU-Fraktion im Gemeinderat als auch Ortsbürgermeister Jakobs sich intensiv mit dem Thema beschäftigen. Sie setzen sich massiv dafür ein, dass endlich eine Verkehrslösung gefunden wird.

Die bis zur Fertigstellung der Osttangente vorgesehene Südtangente ist jetzt leider aufgrund einer Gerichtsentscheidung vom Tisch. Das bedeutet, dass die Planungen leider wieder neu beginnen müssen. Das verschiebt eine Lösung bedauerlicherweise weiter in die Zukunft. Das ist keine gute Nachricht für die Bevölkerung in den benachbarten Dörfern, da die Menschen hier weiterhin mit erheblicher Lärm- und Schmutzbelästigung leben müssen. Als Landrat möchte ich gerade hier die Planungen sowie die anschließende Umsetzung einer Ortsumgehung in Weilerswist nach vorne bringen, um der Bevölkerung vor Ort zu helfen.